Kategorie: Ernährungslügen

  • Eier – Die Geheimwaffe beim Abnehmen und die Cholesterin-Lüge

    Das Ei vom Huhn wird in Deutschland pro Kopf rund 112 Mal verspeist. Viel zu wenig wenn Ihr mich fragt! Das sind 17,5 Milliarden Eier jährlich. Ich erkläre euch, wieso Eier sehr gesund sind und vor allem beim Abnehmen helfen, sie sind nämlich eine wahre Vitaminbombe!

    Was steckt alles in einem Ei?

    eier mehrereDas Ei ist ein kleines perfekt geformtes Wunder! Es steckt voller guter Dinge!

    Du musst Dir einfach mal vorstellen, in dem Ei sind alle nötigen Nährstoffe, die ein ungeborenes Küken benötigt, um zu Leben und aufzuwachsen. Wie kann so etwas also schlecht sein?

    • Es besitzt alle 8 Aminosäuren, die ein gesunder Körper braucht
    • Es enthält 14 % des empfohlenen Tagesbedarfs eines Erwachsenen an Protein
    • Vitamine B1, B2, A, D, E
    • Phosphor
    • Schwefel
    • Kalium
    • Kalzium
    • Zink
    • Triglyzeride
    • Phospholipide
    • Lezithin
    • Cholin

    Wie helfen Eier jetzt beim Abnehmen?

    Du kannst Eier wunderbar zum Abendbrot essen und zwar in den verschiedensten Formen. Omelett, Rührei, Spiegelei oder einfach hart oder weich gekocht.

    Ein Ei wiegt meistens 60 g. Das bedeutet es hat rund 100 Kalorien, knapp 0,4 g Kohlenhydrate und 7 g Fett und 10 g Eiweiß.

    Abends passt ein weich gekochtes Ei auch super zum Abendessen das ich beim Abnehmen ohne Hunger vorgestellt habe. Ei macht einfach super satt, ist sehr lecker und hat quasi 0 Kohlenhydrate!!

    Aber Eier sind doch schlecht für den Cholesterinspiegel?

    eierFalsch!

    Woher kommt dieses „Gerücht“?

    Es stammt aus dem Jahr 1908! Der Forscher Alexander Ignatowski war auf der Suche nach einer Erklärung für die Arterienverkalkung. Er mischte menschliches Gehirn und viele Eier – was beides sehr cholesterinhaltig ist – zu einem Brei und verfütterte dieses tagelang und ausschließlich an Kaninchen. (Kaninchen, das sind die Tiere die kein Fleisch und tierische Produkte essen und nicht verwerten können, da Ihr Organismus ausgelegt ist, Grünzeug zu verwerten.)

    Die Kaninchen starben natürlich innerhalb kurzer Zeit. Als er die toten Kaninchen untersuchte fand er große Mengen von Cholesterinablagerungen in den Blutgefäßgen, somit war für Ihn und für viele heutzutage noch klar, wer viel Cholesterin über die Nahrung aufnimmt, erhält unweigerlich Ablagerungen in den Gefäßen.

    (Quelle: https://www.zeitenschrift.com/artikel/die-cholesterin-luege#.U_IXjShkmlc – 18.08.2014)

    Eier enthalten tatsächlich viel Cholesterin, wir nehmen es jedoch mit den Lebensmitteln auf. Außerdem bildet der Körper den Stoff auch selbst. Der Cholesterinspiegel im Blut ist also von einer Reihe von Faktoren abhängig: Vererbung, Ernährung, körperliche Aktivität.

    Mehr als 2 Eier am Tag sollte man trotzdem nicht essen!

    Morgens eins, um sämtliche Nährstoffe und einen Energieboost zu bekommen und abends eins, um satt zu werden.

    Besseres Blutbild durch Eier

    blutbildWenn Du jeden Tag 1 isst, dann empfehle ich Dir einen Monat danach mal zum Arzt zu gehen und deine Blutwerte prüfen zu lassen. Er wird dich erstaunt fragen, wieso Du so gut Blutwerte hast! Nachdem du Ihm erzählst, dass du jeden Tag ein Ei isst, wird er das sicherlich nach machen! So war es zu mindestens bei mir und ich hatte genau 1 Monat davor und danach Blutergebnisse bekommen!

    Tipp: Woran erkenne ich, ob ein Ei frisch ist?

    Noch ein kleiner Tipp, wenn z.B. kein Legedatum auf das Ei gedruckt ist, so kann man die Frische eines Ei wie folgt bestimmt:

    Lege das Ei in ein volles Glas mit Wasser und lass es darin schwimmen. Wenn es auf den Boden sinkt, dann ist es frisch! Schwimmt es, dann ist es nicht frisch!

    Je wärmer gelagert und älter ein Ei ist, desto größer ist die Luftblase zwischen Ei und der Schale.

    Bei gekochten Eiern erkennt man Frische daran, dass das Eigelb noch genau in der Mitte ist.

  • Ist Margarine wirklich gesünder und besser als Butter?

    Seit Ewigkeiten herrscht ein erbitterter Kampf, zwischen Ernährungswissenschaften, was denn nun gesünder ist: Butter oder Margarine? Die meisten Verbrauchen sind allerdings felsenfest davon überzeugt, dass die pflanzliche Margarine wesentlich besser und gesünder ist, als die aus tierischen Fetten hergestellte Butter. Aber wer hat nun Recht?

    Margarine oder Butter – Was kommt aufs Frühstücksbrot?

    butter oder margarineMargarine wurde von Hippolyte Mège Mouriès erfunden und trug das Patent dafür 1869 ein. Das Wort kommt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet „Perle“. Moinsieur Mouriés war im Auftrag von Napoleon lll auf der Suche nach billigem Speisefett für seine Armee und auch für die Unterschicht des französischen Volkes.

    Margarine Hersteller werben mit weniger Kalorien als Butter. Kalorientechnisch würde es keinen Unterschied machen, Butter hat 754 Kalorien bei 100g und Margarine 722 Kalorien bei 100g. Wenn es die „Light-Margarine“ ist, und dann plötzlich nur noch 361 Kalorien pro 100g haben, dann liegt es daran, dass der Margarine 50% Wasser dazu gegeben wurde. Gleicher Preis für 50% Wasser, Betrug?

    Margarine soll auch weniger Cholesterin enthalten, so wirbt man!

    Auch das Cholesterin-Argument zählt nicht. Denn Cholesterin aus Milchfetten ist für gesunde Menschen nach neusten Studien weniger problematisch. Sogar im Gegenteil – Es ist für sie lebenswichtig! Denn Cholesterin schützt Zellmembranen und Nerven, es hilft bei der Bildung von Vitamin D und Hormonen. Natürlich ist zu viel Cholesterinaufnahme über die Nahrungsmittel auch nicht gut, denn dadurch wird die körpereigene Cholesterinproduktion gedrosselt.

    Margarine oder Butter – Stimmt das Gerücht?

    Die immer und schon lange verteufelte Butter, ist also besser als ihr Ruf!

    Beide sind in Maßen genossen nicht ungesund!

    Zeitweise waren sogar Margarinen wesentlich schädlicher, weil dort Transfette enthalten waren. Vereinzelnd sind diese auch noch in Margarinen vorhanden, aber wurden aus den meisten bereits verbannt. Entscheidend ist natürlich auch, mit welchem Aufstrich die Butter- oder Margarinen Stulle versehen wird!

  • Frisches Gemüse vs. tiefgefrorenes Gemüse – Was ist gesünder?

    Wo stecken wohl mehr Vitamine drin? Im Gemüse vom Wochenmarkt oder in der Packung „Herbstgemüse“ aus der Tiefkühltruhe? Frisches Obst hat natürlich den unschlagbaren guten Ruf: „Es ist gesund, reich an Vitaminen und hat mehrheitlich wenig Kalorien“.

    Tiefgefrorenes Gemüse kommt nach Einschätzungen der Verbraucher nicht so gut an wie frisches Gemüse. Aber ist das wirklich gerechtfertigt? Enthält tiefgefrorenes Obst und Gemüse viel weniger gesunde Inhaltsstoffe?

    Der Sieger ist…

    Tiefkühlkost ist siegerTatsächlich kauft der Tiefkühlfan in der Regel gesünder!

    Außer wenn das Gemüse direkt aus dem Garten auf dem Tisch gelangt, dann und nur dann, kann es mit dem TK-Obst und Gemüse konkurrieren.

    Woran liegt das?

    Das frische Obst und Gemüse lagert in der Regel im Markstand oder im Supermarkregal und anschließend dann noch Zuhause für viele Tage. Davor hat es mitunter schon einige Tage an Transportstrecke vom Ursprungs Ort zum Markt verloren. Somit verlieren Sie deutlich an Vitaminen. Der Vitamin-C-Gehalt z.B. bei Spinat geht nach kurzer Zeit fast gegen 0!

    Tiefgekühlt bei – 18 Grad hat der Spinat allerdings noch 85% seines eigentlichen Vitamin-C-Gehalts. Das liegt daran, dass das Gemüse direkt nach der Ernte direkt schockgefrostet und in licht- und luftdichte Tüten verpackt wird. Dadurch bleiben die Nährstoffe viel besser erhalten.

    Worauf bei Frischer Ware achten?

    Wenn Du dich allerdings doch für frische Ware entscheidest, musst du auf ein paar Dinge achten!

    1. Du musst das Obst / Gemüse zeitnah verzerren, denn schon wenige Tage danach verlieren Sie Ihre Vitamine
    2. Du musst das Obst / Gemüse unbedingt in das Gemüsefach des Kühlschrankes legen!
    3. Am besten sind natürlich die frischesten und natürlich saisonalen, heimischen Produkte die keine langen Transportwege haben!

    Was hat das alles für Vorteile?

    Ganz einfach, Du kannst im Prinzip sämtliches Gemüse und Obst lagernd in deinem Gefrierschrank aufheben! Nur bei Bedarf musst Du es auftauen und dann hast Du wirklich viel von den Vitaminen!

    Obst muss ich allerdings gestehen, stehe ich doch mehr auf frisch aus dem Supermarkt! 😉

  • Mythos Fruchtsäfte – Wie gesund oder ungesund sind sie?

    Hast Du gewusst, dass ein Glas Saft 0,3L (100% oder auch frisch gepresst) ca. 30 Gramm Zucker liefern? Das sind etwa 2 volle Esslöffel!

    Man hat den meisten von euch sicherlich auch im Kindesalter erzählt, das Fruchtsäfte gesund sind, denn schließlich sind dort ja Früchte drin und neben Gemüse ist Obst ja eines der gesündesten Lebensmittel. Das ist übrigens ein Mythos!

    Fruchtsäfte – Fruchtzucker soll gesünder sein?

    orangensaftDas ist leider nicht so sondern der Gegenteil ist der Fall: Fruktose, also der Fruchtzucker (Kohlenhydrate), wird viel insulinabhängiger in der Leber verarbeitet als anderer Zucker!

    Und wenn man zu viel auf einmal Fruchtzucker konsumiert, dann wird das dort unter anderen in Triglyceride (FETT!) umgewandelt. Das dann auch prompt in dem Fettspeicher landet und sogar die Leber verfetten kann!

    Fruchtsäfte – Aber Vitamine sind doch wichtig?

    So heißt es gerne! Und es ist auch richtig! Vitamine stecken aber hauptsächlich direkt unterhalb der Schale! Das Obst versucht sich so vor dem Angriff freier Radikale zu schützen. Also ein Altersschutz.

    Beim Menschen haben Vitamine quasi die gleiche Funktion und auch deswegen sind Vitamine auch so wichtig! ABER, hast Du schon mal einen Saft mit Schale getrunken? Letzen Endes ist es aber wieder wie bei allem: Die Menge macht’s! Wer 1-2x am Tag einen frisch gepressten Saft trinkt, sollte hierbei zu mindestens auf die Obst-Qualität achten! Befürworten kann ich es dennoch nicht!

    Fruchtsäfte – Was heißt das konkret?

    Obst sollte gegessen, nicht getrunken werden!

    Fruchtsäfte -Beckers Bester Saft

    Du kennst die Marke bestimmt! Sie wird beworben mit dem Spruch: „1 Liter besteht aus 21 sonnenverwöhnten Orangen“.
    Ein Liter dieses Saftes liefert ca. 100 Gramm Fruchtzucker!
    So ein Liter fließt sehr schnell in den Verdauungstrakt und dort sickert der Zucker auf die Hüften. Vielleicht stattdessen mal versuchen die 21 Orangen zu essen ;-).

    Wer also keine Lust hat später eine Fettleber zu bekommen, sollte Obstsäfte generell meiden! Oder möchtest Du eine Fettleber vom Apfelsaft bekommen?

    Apfelsaft hat mehr Zucker als Cola! Und auch eine Apfelschorle bringt nicht die Lösung!

    Euer Benjamin!